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Gefahrstoffe

Gefahrstoffesind chemische Stoffe oder Zubereitungen (Stoffgemische), die in der EU harmonisiert nach ihrem Gefährdungspotential eingestuft werden. Die Gefährlichkeit eines Stoffes oder einer Zubereitung wird durch Gefahrensymbole (auch Gefahrenkennzeichen genannt) sowie durch H- und P-Sätze angegeben.

Als zusätzliches Gefährdungspotential gilt die Einstufung als CMR-Stoff (cancerogen, mutagen, reproduktionstoxisch, in Deutschland entsprechend Gefahrstoffverordnung auch „KMR“)

In Deutschland ist die Gefahrstoffverordnung die gesetzliche Grundlage für die Umsetzung des Schutzes für Arbeitnehmer/-innen.

Der Gesetzgeber fasst alle Arbeiten mit Gefahrstoffen unter dem Begriff Tätigkeiten mit Gefahrstoffen zusammen und verlangt von den Unternehmern möglichst auf ungefährliche Stoffe umzusteigen (Substitutionsprinzip).

Prinzipielle Vorgehensweise beim betrieblichen Gefahrstoffmanagement

1. Erfassung der Gefahrenquellen

  • Ermittlung der vorliegenden Gefahrstoffe
  • Feststellung der qualitativen und quantitativen Gefährdungsmerkmale
  • Erstellung eines Gefahrstoffkatasters
  • Aktualisierung des Katasters

2. Ermittlung der Gefährdung

  • Ermittlung der vorliegenden Gefahrstoffe
  • technische Maßnahmen zur Verhütung oder Begrenzung der Auswirkung von Störfällen
  • Messung der Gefahrstoffkonzentration in der Atemluft am Arbeitsplatz
  • Bewertung der Gesamtwirkung der Stoffe
  • Dokumentation in einer Arbeitsplatzanalyse
  • Durchführung von Störfallbetrachtungen oder -analysen

3. Durchführung von Schutzmaßnahmen

  • Einsatz von Ersatzstoffen
  • Gestaltung des Arbeitsverfahrens
  • technische Maßnahmen zur Erfassung bzw. Aufnahme von Gefahrstoffen
  • Überprüfung der Gefahrstoffkonzentrationen am Arbeitsplatz
  • Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung

4. Erstellung von Betriebsanweisungen

  • Erstellung von stoff- und arbeitsplatzbezogenen Betriebsanweisungen anhand der Sicherheitsdatenblätter und der Einsatzbedingungen  am Arbeitsplatz

5. Unterrichtung und Unterweisung

  • Unterrichtung der Arbeitnehmer über Ergebnisse von Konzentrationsmessungen sowie über Konzentrationsüberschreitungen
  • Unterweisung über mögliche Gefahren, erforderliche Schutzmaßnahmen, Hinweise zur sachgerechten Entsorgung, Maßnahmen zur  Ersten Hilfe, Regeln für das Verhalten im Gefahrenfall
  • Dokumentation der Unterweisungen

6. Aktualisierung

  • Mindestens jährliche Überprüfung und Fortschreibung der Dokumente

 

Sollten Sie weitere Fragen zu Gefahrstoffen und unseren Leistungen haben, freuen wir uns auf Ihren Anruf!